Angemessener Sprachgebrauch in einer Abschlussarbeit

Ausdrucksweise

Abschlussarbeiten werden durchgängig in der 3. Person Singular und im Präsens abgefasst.

Prämisse beim Verfassen einer Abschlussarbeit muss immer die Verständlichkeit sein. Wieviel besser sich eine mit fachspezifischen Termini gespickte Arbeit auch lesen mag, der Gehalt wird dadurch nicht beeinflusst. Den Prüfer mit Fachtermini und einer geschraubten Ausdrucksweise zu beeindrucken, dürfte ebenfalls unmöglich sein. Vielmehr ist ein leicht verständlicher Sprachstil fast immer Teil der expliziten Vorgaben und Bewertungskriterium. Grundregel sollte also sein, einfache Sachverhalte auch einfach auszudrücken und schwierige Sachverhalte möglichst einfach zu beschreiben.

Eine weitere unabdingbare Voraussetzung für guten Stil ist Präzision in den Formulierungen. Wer undeutlich, paraphrasierend oder schlicht schlampig schreibt, gerät leicht in Verdacht, auch unscharf gedacht zu haben.

Vermeidbare Fehler sind:

Orthographie

Es empfiehlt sich, die Orthographie stets an der aktuellen Ausgabe des Duden auszurichten. In vielen Fällen gibt es seit der Rechtschreibreform unterschiedliche Schreibweisen. Es ist ratsam, sich anfangs für eine davon zu entscheiden und diese im Folgenden konsequent anzuwenden.
Bei der Interpunktion ist zu beachten, dass auf jedes Satzzeichen ein Leerzeichen folgt (falsch: "z.B.", richtig: "z. B.")
Rechtschreibfehler sind leicht vermeidbar (z. B. durch diverse Programme zur Rechtschreibprüfung oder Lektorate) und sagen daher umso mehr über Sorgfalt und Wertschätzung seitens des Verfassers aus. Oftmals ist Orthographie als Bewertungskriterium gelistet.